Brauereifest

35.000 beim 5. Brauereifest - Zwei Tage lang offene Türen bei Dinkelacker-Schwaben Bräu

Was passiert im Sudhaus? Wie schmeckt purer Hopfen? Wer ist Stuttgarts bester Bierdeckelwerfer? Und wie gut kann man auf der Tübinger Straße feiern? Antworten auf diese und viele weitere Fragen fanden die Besucher beim fünften Brauereifest von Dinkelacker-Schwaben Bräu. Rund 35.000 nutzten am zweiten September-Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen die Gelegenheit, Stuttgarts große Privatbrauerei aus der Nähe kennenzulernen.

Dabei konnten sie erleben, mit wie viel Leidenschaft die rund 300 Brauereimitarbeiter ans Werk gehen. Denn die zweitägige Party für die ganze Familie ist deren Veranstaltung, sie haben das Fest ausgerichtet und waren auch vor Ort voll im Einsatz. Für Essen und Trinken zu familienfreundlichen Preisen war auf dem Brauereigelände ebenso gesorgt wie für ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm. Dabei war unter den kleineren Besuchern das Kindertraktorrennen klarer Favorit. Bierliebhaber konnten sich zum Beispiel bei der Bierolympiade beweisen oder rund um die Kunst des Bierbrauens und die regionalen Rohstoffe informieren. "Dass ich mich hier mit den Profis aus der Brauerei und aus dem Tettnanger Hopfenland unterhalten kann, finde ich toll", erzählte Matthias Bürger aus Stuttgart-Heslach. Auch musikalisch hielt das Brauereifest für jeden etwas bereit, 14 Bands und Musikvereine aus der Region sorgten auf drei Bühnen für Partystimmung. "Es ist toll, dass ich hier ‚meine' Musik hören kann und weiß, dass meine Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin Spaß haben", berichtete Nicole May aus Schorndorf.

"Auch mit dem fünften Brauereifest wieder den Geschmack der Besucher aus der Region zu treffen", hatte sich Geschäftsführer Bernhard Schwarz beim offiziellen Fassanstich am Samstag zum Ziel gesetzt. Die fünf Schläge, die er dabei brauchte, waren dafür offenbar ein gutes Vorzeichen. "Es ist ein tolles Erlebnis zu sehen, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind. Das bestätigt uns darin, dass auch die Menschen in der Region diese Nähe schätzen, die uns als Privatbrauerei so wichtig ist", so Bernhard Schwarz. "Jetzt kann das Volksfest kommen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Fassanstich in zwei Wochen im Dinkelacker-Zelt und hoffen natürlich, viele Besucher vom Wochenende auch auf dem Cannstatter Wasen wiederzusehen", fügte er hinzu. Da konnte Werner Klauss vom Dinkelacker Festzelt nur zustimmen und ergänzte: "Nach dieser perfekten Generalprobe unserer neuen Wasenband ‚Lederrebellen' zählen wir jetzt umso mehr die Tage bis das Volksfest endlich losgeht!"